post-title Dan Stockholm | Don‘t think about death | Reiter | Berlin prospect | 27.04.-03.06.2017

Dan Stockholm | Don‘t think about death | Reiter | Berlin prospect | 27.04.-03.06.2017

Dan Stockholm | Don‘t think about death | Reiter | Berlin prospect | 27.04.-03.06.2017

Dan Stockholm | Don‘t think about death | Reiter | Berlin prospect | 27.04.-03.06.2017

bis 03.06. | #1243ARTatBerlin | Reiter | Berlin prospect präsentiert ab dem 27. April 2017 die Ausstellung „Don‘t think about death“ des Künstlers Dan Stockholm.

Die Solo-Show des dänischen Künstlers Dan Stockholm »Don’t think about death« entstand aus der Begegnung mit der syrischen Künstlerin Nourhan Sondok. Beide trafen sich auf Social Media und ihre Korrespondenz hat zu verschiedenen neuen Arbeiten geführt, die speziell für die Ausstellungsräume bei REITER Berlin prospect geschaffen wurden.
Trotz erheblicher Gefahren sammelt Nourhan Sondok Bruchstücke zerstörter Gebäude aus ganz Damaskus. Die Fragmente stammen von verschiedenen Bauwerken; sowohl von 4000 Jahre alten Säulen als auch von neu errichteten Gebäuden, die im syrischen Konflikt zerstört wurden. Die Sammlung von architektonischen Relikten, Scherben und Segmenten stellt eine Art Porträt von Damaskus dar, einer Stadt, die als eine der ältesten und am längsten bewohnten der Welt gilt. Die Bruchstücke werden zum Bestandteil einer gefilmten Performance, in der die Bewohner in Damaskus sie als Zeichenwerkzeug für Straßenbilder verwenden. Während Nourhan in Damascus sammelt, so sucht auch Dan Stockholm Gebäudefragmente in Berlin. Zur Eröffnung von »Don’t think about death« findet in Berlin eine ähnliche Performance im Innenhof der Galerie statt. Mit den hier aufgefundenen kleinteiligen Gebäudefragmenten sind die Besucher ebenso zum Zeichnen eingeladen. Andere neue Werke in der Schau erfassen ein Bilderarchiv; auf Glas gedruckte Fotografien zeigen Nourhans Hände im Umgang mit den Fragmenten. Ergänzend präsentiert Dan Stockholm eine Reihe von performativen neuen ‘Body~Build’ Skulpturen, die den menschlichen Körper mit technischen Konstruktionselementen von Gebäuden verbinden und auf speziellen Gerüstdisplays präsentiert werden.
In »Don’t think about death« untersucht Stockholm das Fragment als fragmentiertes Ganzes – ein wiederkehrendes Thema in seiner Arbeit. Fragmente inspirieren Stockholm dazu, sich das Verlorene, aber auch Neuanfänge vorzustellen. Sie sind gleichzeitig Katalysator von Vergangenheit und Zukunft.
Architektur ist ein wesentlicher Bezugspunkt der Werke. Anhand von Architektur verhandelt Stockholm die konzeptionellen Themen von Gegenwart und Vergangenheit, Präsenz und Abwesenheit, Flucht und Ausdauer.
Stockholm praktiziert eine Art „kreative Archäologie“, die Feldforschung und Arbeit mit verschiedenen Erkenntnissen umfasst. Seine jüngste Arbeit entwickelt sich aus dem, was er „performativen Prozess“ nennt, eine Methode, die das fertige Stück in ein Schiff verwandelt, das die Geschichte seiner eigenen Herstellung enthält. Stockholm nutzt die Skulptur im weiteren Sinne als Speichermedium, Schnittstelle und Verbindung, aber ebenso als Durchgang, durch den Orte und Körper – sowohl zeitlich als auch räumlich – in Beziehung zueinander gesetzt werden.

Die Präsentation entstand mit freundlicher Unterstützung von DANISH ARTS FOUNDATION.

Dan Stockholm
1982 geboren in Thisted. Dänemark
2010-2011 Funen Art Academy, Odense. Dänemark
2009-2010 Institut für Raumexperimente, Prof. Olafur Eliasson, UDK. Berlin
2008-2009 Staatliche Hochschule für Bildende Künste, Prof. Judith Hopf. Frankfurt am Main
2005-2008 Funen Art Academy, Odense. Dänemark
2004-2005 Aarhus Kunstskole, Aarhus. Dänemark Dan Stockholm lebt und arbeitet in Aarhus und Kopenhagen

Vernissage: Donnerstag, 27. April 2017, 18:00 bis 21:00 Uhr

Ausstellungsdaten: Donnerstag, 27. April bis Samstag, 03. Juni 2017 

Zu REITER | Berlin prospect

 

Bildunterschrift: Foto: Nourhan Sondok 2017, Lambda print on 6 mm diamond glass, 20 x 30 cm, courtesy artist

Ausstellungen Berliner Galerien: Dan Stockholm – Don‘t think about death – Reiter | Berlin prospect | ART at Berlin

 

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