bis 07.03. | #4913ARTatBerlin | KLEMM’S zeigt ab Freitag 23. Januar 2026 die Ausstellung Digital Semiotics der Künstler Viktoria Binschtok.
Mit digitalen Collagen, rätselhaften Stillleben und einem breiten Spektrum fotografischer Verfahren präsentiert „Digital Semiotics“ den innovativen bildnerischen Ansatz von Viktoria Binschtok. Ihre Arbeiten erzeugen konstruierte Bildräume, die auf abstrakte Konzepte wie Algorithmen, visuelle Codes und Netzwerke verweisen und untersuchen, wie diese Strukturen Online- und Offline-Realitäten auf komplexe Weise miteinander verschränken. Im Zentrum steht die Auseinandersetzung mit den codierten Symbolen einer zunehmend visuellen digitalen Kommunikation – Symbolen, die zugleich verbindend und trennend wirken.
Viktoria Binschtok zählt zu den profiliertesten Künstlerinnen im Feld der konzeptuellen Bildgestaltung. Ihre Praxis widmet sich seit Jahren den tiefgreifenden Veränderungen visueller Kultur, mit einem besonderen Fokus auf Fragen der Sichtbarkeit. Durch die bewusste Zurücknahme von Quelle, Kontext und Form untersucht sie, welche Inhalte innerhalb klar definierter Bildgrenzen vermittelt werden und welche – getragen von gemeinsamem kulturellem Wissen – darüber hinausreichen. Dabei arbeitet sie sowohl mit Bildern aus unterschiedlichen medialen Kontexten als auch mit eigenen fotografischen Aufnahmen, um deren Funktion und Darstellungsweisen zu analysieren.
Ergänzt wird die Ausstellung durch eine offene Diskussion am 12. Februar mit Dr. Carolin Odebrecht, Dr. Nisaar Ulama und Viktoria Binschtok.
Vernissage: Freitag, 23. Januar 2026, 18 bis 21 Uhr
Ausstellungsdaten: Freitag, 23. Januar bis Samstag, 7. März 2026
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Bildunterschrift: Viktoria Binschtok, dollar skull #1, 2026.
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