post-title Ita Maximowna | Malerei | Galerie Mutare | 18.08.-13.10.2018

Ita Maximowna | Malerei | Galerie Mutare | 18.08.-13.10.2018

Ita Maximowna | Malerei | Galerie Mutare | 18.08.-13.10.2018

Ita Maximowna | Malerei | Galerie Mutare | 18.08.-13.10.2018

bis 13.10. | #2120ARTatBerlin | Galerie Mutare präsentiert ab 18. August 2018 eine Ausstellung mit Malerei der Künstlerin Ita Maximowna.

Die Ausstellung „Ita Maximowna“ präsentiert Werke dieser vielseitigen Künstlerin im Genre ihrer freien Malerei. Somit zeigt die Galerie Mutare im Anschluss an die Ausstellung des Künstlers Martin Rupprecht, der bei Ita Maximowna assistierte, abermals eine Künstlerin, die ursprünglich im Bühnen- und Kostümbild zuhause war.Die Ausstellung wird am 18. August eröffnet und ist bis zum 13. Oktober 2018 zu sehen. Die Galeristin führt mit einem Gespräch mit Freunden und Sammlern von Ita Maximowa ein.

Ita Maximowna war eine Bühnen- und Kostümbildnerin, Grafikerin und Malerin russischer Herkunft und eine der ersten und bedeutendsten Bühnenbildnerinnen in Deutschland. Auch international gelang ihr der Durchbruch. Sie war an allen großen Opernhäusern weltweit gefragt. Ihre kreative Schaffensperiode lag in den 40er bis 70er Jahren des 20. Jahrhunderts. Die freien Arbeiten der Künstlerin unter dem Motto „Faszination des Verfalls“ stehen sehr in Kontrast zu ihren eher heiteren Bühnenbildern und zeigen überwiegend Motive aus dem Berliner Stadtmilieu.

Auf Streifzügen durch das verfallene Berlin mit ihrem damaligen Assistenten und Freund Martin Rupprecht fertigte die Wahlberlinerin Skizzen von Ruinen an, die als Vorlagen ihrer menschenleeren Architekturbilder dienten. Brandmauern, triste Fassaden, Baustellen und Schuttberge sind nicht aus einer Melancholie heraus entstanden. Vielmehr faszinierte das Werden und Vergehen, dieser Prozess der Natur, die Künstlerin. Die Patina der Mauern, die allen Naturgewalten ausgesetzt waren, war für sie äußerst reizvoll. Verfall als Prozess, das wollte Maximowna sehr real darstellen. Die Textur dieses Prozesses war für sie im konventionellen Sinn nicht malbar. Ita Maximowna entwickelte eine spezielle Maltechnik, sodass durch das freie Spiel der Farben diese Morbidität zum Ausdruck kam und auch heute noch ihre besondere künstlerische Handschrift kennzeichnet.

ART-at-Berlin---Galerie-Mutare---Ita-Maximowna
Ita Maximowna, Baustelle, 1971

Hintergrund:
Ita Maximowna, geboren bei St. Petersburg, hat zu ihren Lebzeiten keine konkreten Zahlen zum Zeitpunkt ihrer Geburt angegeben, daher finden sich in verschiedenen Quellen eine Vielzahl unterschiedlicher Angaben. Der 31. Oktober 1901 als ihr exaktes Geburtsdatum beruht auf Dokumenten des Nachlasses der Künstlerin. Ita Maximowna starb 1988 in Berlin.

Maximowna wurde ausgebildet bei Marie Laurenc in Paris und in der Kunstschule Berlin (Buchillustrationen, Grafik, Schrift bei Johannes Boehland, Malerei, Portrait, Komposition bei Erwin Freytag). Im Juli 1945 begann sie als Bühnenbildnerin unter Karlheinz Martin. Die Künstlerin bezeichnete ihn als die wesentlichste Figur in ihrem Leben und war auch privat mit ihm liiert.

Sie schuf Bühnenbilder für beinahe 400 Theater- und Operninszenierungen in Europa, Kanada, Nord- und Südamerika. Besonders hervorzuheben wäre ihr Debüt 1952 in Berlin „Preußisches Märchen“ unter der Regie von Ludwig Berger und 1953 die „Zauberflöte“ unter der Regie von Günther Rennert, wofür sie den Kunstpreis des Berliner Senats erhielt.

Ita Maximowna begann 1970 neben ihrer Arbeit als Bühnenbildnerin mit der freien Malerei, 1976 fand ihre erste Ausstellung im Neuen Berliner Kunstverein statt.

Vernissage: Samstag, 18. August 2018, 19:00 Uhr

Ausstellungsdaten: Samstag, 18. August bis Samstag, 13. Oktober 2018

Zur Galerie mutare

 

Ausstellung Ita Maximowna – Malerei – Galerie Mutare – Contemporary Art – Ausstellungen Galerien Berlin – Zeitgenössische Kunst in Berlin | ART at Berlin

 

 

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