post-title Annette Schröter | Rückblick | Galerie Brockstedt | 29.01.–28.03.2026

Annette Schröter | Rückblick | Galerie Brockstedt | 29.01.–28.03.2026

Annette Schröter | Rückblick | Galerie Brockstedt | 29.01.–28.03.2026

Annette Schröter | Rückblick | Galerie Brockstedt | 29.01.–28.03.2026

bis 28.03. | #4888ARTatBerlin | Galerie Brockstedt präsentiert ab Donnerstag, 29. Januar 2026 die Ausstellung „Rückblick“ der Künstlerin Annette Schröter.

Die 1956 in Meissen geborene Annette Schröter studierte von 1977-1982 in Leipzig an der „Hochschule für Grafik und Buchkunst“ und war Meisterschülerin bei Bernhard Heisig. 1985 zog sie gemeinsam mit dem Fotografen Erasmus Schröter (1956–2021) nach Hamburg und kehrte 1997 nach Leipzig zurück.

Im Mittelpunkt ihrer figurativen, vehement-ausdrucksstarken Malerei steht der Mensch in seiner Vielfalt und Vielschichtigkeit. „Die Künstlerin sucht immer wieder Kontakt mit der Wirklichkeit, lässt sich von Zufallseindrücken des täglichen Lebens anregen, von Darstellungen, die ihr die Massenmedien zuspielen, von fremden und selbstgefertigten Fotografien. Was sie aus alledem macht, ist aber weit mehr als ein Gemenge: Es ist ein faszinierender Ausschnitt aus dem Großen Welttheater, als das sich die Realität für Annette Schröter darstellt“, so der Heidelberger Prof. Dr. Anselm Riedl.

ART at Berlin-Galerie Brockstedt-Schröter Annette 3

Annette Schröter, Kleine Schwester-Große Schwester II, 1996, 190 x 130 cm, Öl auf Leinwand

Mit intensiven leuchtenden Farben und expressiven Gesten ziehen die Figuren uns in ihre Welt, erzählen eindringlich von tiefen Emotionen – Erwartungen, Enttäuschungen, Ängsten und Sehnsüchten. In ungewöhnlichen szenischen und räumlichen Situationen werden die Hauptdarsteller oft aus ungewöhnlichen Perspektiven und mit eigenartigen Attributen, dramatisch und ernst, auf eine surreale Bühne gestellt. Keine Figur nimmt Kontakt mit dem Betrachter auf. Es herrscht eine kontemplative, in Erwartung verharrende, irritierende Stimmung – nichts wird beschönigt.

Annette Schröter, Botanischer  Garten I, 2004, 60 x 80 cm, Öl auf Leinwand

Es gibt keinen Zweifel, dass die Bilder von Annette Schröter bedeutungsvolle Botschaften von subjektiven Lebenserfahrungen übermitteln, Zugang schaffen zu tiefenpsychologischen Wirklichkeiten. Wir sind eingeladen, unsere ganz persönlichen Assoziationen daraus zu entfalten.

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Annette Schröter, Botanischer Garten III, 2004, 80 x 60 cm, Öl auf Leinwand

In jedem Bild von Annette Schröter spüren wir ihre schiere Lust am Malen, an der nuancenreichen Erfindung risikofreudiger Bildkompositionen, mit der sie dem zutiefst Menschlichen ihrer elementaren Aussagen Gewicht verleiht.

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Annette Schröter, Frau in Tracht I, 2001, 180 x 130 cm, Öl auf Leinwand

Die Galerie Brockstedt zeigt ab dem 29. Januar 2026 zum wiederholten Mal Ölbilder, welche aus den Jahren 1988 – 2004 stammen. Annette Schröter wird zur so genannten „Leipziger Schule“ gerechnet, deren Vertreter seit einigen Jahren den Sprung auf den internationalen Kunstmarkt geschafft haben.

Text: Barbara Brockstedt, M.A.
Berlin, im Januar 2026

Vernissage: Donnerstag, 29. Januar 2026, von 18:00 Uhr bis 21:00 Uhr

Ausstellungsdaten: Donnerstag, 29. Januar bis Samstag, 28. März 2026

Zur Galerie

 

 

Bildunterschrift Titelbild: Annette Schröter, Lektüre (Triptychon), 1996, 3 x 150 x 120 cm, Öl auf Leinwand. Foto: Stephan Nicolai, Lüneburg

Ausstellung Annette Schröter – Galerie Brockstedt | Zeitgenössische Kunst in Berlin | Contemporary Art | Ausstellungen Berlin Galerien | ART at Berlin

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