Das Museum für Islamische Kunst ist im deutschen Sprachraum das Referenzmuseum zum künstlerischen und archäologischen Erbe islamisch geprägter Regionen. 1904 gegründet, gehört es zu den Staatlichen Museen zu Berlin – Stiftung Preußischer Kulturbesitz. Dadurch ist es Teil einer Sammlung, die verschiedene Weltregionen und zeitliche Epochen umfasst. Gemeinsam mit der Antikensammlung und dem Vorderasiatischen Museum ist es im Pergamonmuseum auf der Museumsinsel Berlin verortet und schafft damit ein Panorama einer zusammenhängenden nahöstlichen Kulturgeschichte. Es bietet bis zu 1 Million Besuchenden pro Jahr Raum, sich mit verschiedenen Zugängen zur Kunst- und Kulturgeschichte islamisch geprägter Regionen auseinanderzusetzen und an herausragenden Kunstobjekten und Architekturen zu erfreuen. Das Museum beherbergt etwa 100.000 historische Objekte aus dem Mittelmeerraum (Südeuropa, Nordafrika, Westasien) sowie Zentral- und Südasien, und entstanden zwischen dem 7. und 19. Jahrhundert.
Foto: Am Kupfergraben, Museumsinsel Berlin, Berlin-Mitte, © Staatliche Museen zu Berlin / Maximilian Meisse
ART@Berlin: Museum in Berlin Museum für Islamische Kunst