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Benedikt Braun

Der diplomierte Künstler Benedikt Braun lebt in Weimar und arbeitet selbständig als UFK (Ultra Freier Künstler).  In einer Performance 2010 ließ er sich auf einem Platz in Weimar öffentlich wurstigen. In der ihn vertretenden Galerie Eigenheim Berlin machte er im März 2017 auf sich aufmerksam, als er in der Ausstellung “Flügel haben kurze Beine” Tontauben aus einer Wurfmaschine durch die Vernissage-Besucher auf eine wenige Meter weiter aufgestellte, dunkel gestrichene Platte abfeuern ließ. Wir hatten ihn im April 2017 im „DEEDS. 10+ Fragen, die Künstler umtreiben“-Interview.

Benedikt Braun im  “DEEDS. 10+ Fragen, die Künstler umtreiben”-INTERVIEW

Zwei Sätze zu Deiner Vita.

Geboren bin ich am 10.02.1979. Angeblich war ich leicht blau, da die Nabelschnur etwas ungünstig um meinen noch kleinen Hals lag. Nachdem diese ersten Entwirrungen überwunden waren begrüßte ich, gehalten von einem Arzt, die Welt mit einem goldenen Urin-Strahl. Diese Betröpfelung der Welt sehe ich als meine erste performative Handlung.  Wäre ich einige Jahrhunderte später geboren, hätte ich wohl die Welt mit einer freundlicheren Handlung empfangenen, als sie anzupissen. Das soll heißen, dass ich Optimist bin. Ich glaube am Ende wird alles gut, auch wenn der Weg noch steinig und eventuell lang ist. Wie auch immer. 38 Jahre nach meiner Geburt bin ich nun ULTRA FREIER KÜNSTLER. Juhu! Und setzte mich mit der Welt wie sie noch ist oder sein könnte oder niemals wird auseinander.

Worüber machst du dir zurzeit am meisten Gedanken; was beschäftigt Dich?

Mich beschäftigt schon länger das Thema der Utopien und ihre Nicht-Realisierbarkeit. Oder warum ich oder wir immer wieder die selben Fehler machen. Oder warum wir immer noch nicht in einer Art Paradies leben. Früher war ich der Auffassung, ich sollte wesentlich radikaler sein. In meiner Kunst lebt noch diese Selbstkritik. Im Alltag bin ich jedoch sehr viel entspannter geworden. Eigene Fehler wie auch Fehler anderer kann ich leichter verzeihen. Ich würde fast schon von Fehler-Sympathie reden. Somit hat sich mein Bedauern über den nicht-utopischen Zustand der Welt über die Jahre zu einem schlechten Witz entwickelt. Aber ich kann noch über ihn lachen. Zumal manche Fehler wahrscheinlich sehr viel öfters gemacht werden müssen, um aus ihnen zu lernen. Ich bin wirklich geduldiger geworden.

Wie bist Du zur Kunst gekommen? Warum Kunst?

Ich hab immer versucht, mir möglichst viele Optionen offen zu halten. Als Ergebnis dieser Strategie bin ich Künstler geworden. Hinzu kommt, dass mich Kunst machen recht glücklich macht. In einem früheren Interview hab ich mal behauptet das Kunst machen die beste Art der Selbstbefriedigung sei. ;-)  Auf jeden Fall genieße ich die Freiheit, die man als Künstler hat. Zumal ja die Kunst oder das Kunst machen auch immer wieder eine ideale Ausrede ist, um grenzwertige Haltungen zu denken und fragwürdige Handlungen durchzuführen. Beispielsweise lies ich mich angekettet und halb nackt auf dem Domplatz in Erfurt von Omas mit Lyoner-Wurst-Scheiben bewerfen. Als dann die Frage „Was das soll?“ auf kam und die Antwort „Ich mach Kunst.“ nicht ausreichte, kehrte die zuvor fragende Oma, nach dem ich erklärte, dass die Lyoner-Wurst-Scheiben eine Referenz für die unbefleckte Empfängnis der heiligen Mutter Maria sei, ohne ein weiteres Wort um und ging. Das war schön. Bevor ich Performances vor Publikum umsetzte, habe ich mich jedoch über Jahre immer wieder selbst gefilmt und mich dabei im Monitor betrachtet. Ich war Publikum und Akteur gleichzeitig. Diese Akteur-Betrachter-Schleife griff den folgenden Videoarbeiten, welche meist kurze Loops waren, vor. Diese Schleifen, Loops, Wiederholungen und Kreisbewegungen und der Versuch sie zu durchbrechen, findet sich in vielen meiner Arbeiten bis heute wieder. Ob sie nun Bezug nehmen auf das Hamsterrad des Arbeitsalltags oder gesellschaftliche Umwälzungen und Revolutionen oder der Kreislauf des Lebens…

Was macht Dich aktuell glücklich? Was macht Dir aktuell Angst?

Angst hab ich nicht wirklich. Es gibt zuweilen irritierende Entwicklungen auf unterschiedlichsten privaten und gesellschaftlichen Ebenen. Diese nehme ich dann aber eher zur Kenntnis und verfalle in die Rolle eines hüpfenden Betrachters. Glücklich macht mich, dass ich diese Rolle noch einnehmen kann und immer noch den Wechsel der Perspektive hin bekomme. Richtig high vor Glück werde ich, wenn ich in einen Kreativitätsrausch gerate. Dann laufe ich meist mit rotem Kopf durch meine Wohnung und versuche, die sich überschlagenden Gedanken und Ideen irgendwie zu konservieren. Als Ergebnis bleiben dann Skizzen und Wortfetzen. Aus diesen glühenden Ideengekritzel finden dann immer zu wenige Ansätze den Weg in die Realisierung. Aber egal. Nur die Vorstellungen, nur die Ideen sind schon wirklich überaus befriedigend. Halleluja. Das ist fast der wichtigste Grund für mich Kunst zu machen.

Was macht Deine Kunst aus? Und kannst Du die Intention Deiner Kunst mit uns teilen? 

Sie ist oft auf den ersten Blick flach. Auf den zweiten eventuell auch noch. Aber dann bei den richtigen Betrachtern findet sie Ihren Weg ins Hirn und gräbt sich zum Teil tief ein. Ich hab Lust am Gedankenspiel. Am Spiel mit den eigenen Gedanken ebenso wie am Spiel mit dem Gedanken des Kunstpublikums. Meist sind meine Arbeiten vom Humor beseelt.  Und oft verweisen sie auf, meiner Meinung nach, ungünstige Umstände. Ohne jedoch mit dem erhobenen Zeigefinger daher zu kommen. Ich tendiere dann doch lieber zum Mittelfinger. Während meines Studiums war ich lange auf der Suche nach einer Art theoretischem Konzept oder philosophischen Fundament, welche ich für meine Kunst passend finde. Und schließlich nach einer sehr langen, feucht-fröhlichen Samstagnacht hab ich dann am Sonntag, 11. November 2007 um 09.15 Uhr auf 3sat die Sendung: „Sternstunde Philosophie: Klaus Ferentschik: ’´Pataphysik – Wissenschaft der imaginären Lösungen – Ein Paralleluniversum der Phantasie und der individuellen Abweichung“ gesehen. Wunderbar! Danach wusste ich: Ich bin ’´Pataphysiker. ´Pataphysiker und ULTRA FREIER KÜNSTLER. Es reicht, sich den Wikipedia Eintrag über ’´Pataphysik durch zu lesen um zu verstehen, dass sich aus einer solchen Perspektive die Frage nach der Intention nicht mehr stellt bzw. würden die potentiellen Antworten den Rahmen dieses Interviews sprengen.

Wie schützt Du Dich in der heutigen Zeit vor zu viel Inspiration?

Ich lebe die meiste Zeit in Weimar. Es ist sehr gemütlich, sicher, bequem und entspannt. Hier bin ich vor zu viel Inspiration beschützt! Gewissen Inspirationsquellen kann man sich jedoch auch hier nicht entziehen. Nach meinem Studium hab ich die Performance „Mit 100 Kilo ins soziale Netz“ in Kooperation mit dem örtlichen Arbeitsamt realisieren können. Die Architektur des Jobcenters, die Angestellten und die anderen Kunden dieser Einrichtung waren geradezu ein Eldorado der Inspiration.

Wie beurteilst Du die aktuelle Entwicklung des Kunstmarktes?

Ha. Bedauerlicherweise unterschätzt der Markt den Wert meiner Kunst noch gewaltig. Aber generell betrachte ich die Thematik auch aus mindestens zwei Standpunkten. Grundsätzlich ist es beklagenswert, dass es überhaupt einen Markt für Kunst gibt oder geben muss. Jegliche Bezahlung, unabhängig vom Preis, ist im Grunde eine Abwertung und Degradierung der Kunst. Kunst gehört mehr in die öffentliche Hand und weniger in private (privat zugängliche) Sammlungen. Künstler sollten nicht auf den Verkauf Ihrer Arbeiten angewiesen sein. Da bin ich schon mehr ein Freund von Sofort-Rente, Lottogewinn, Bedingungsloses Grundeinkommen, Hartz IV, fettes Erbe, etc. Noch problematischer stellt sich die Situation auf dem sogenannten Zweiten Kunstmarkt oder Sekundärkunstmarkt dar.  Als Sekundärmarkt bezeichnet man im Finanzwesen einen Markt, auf dem die Marktteilnehmer bereits in Umlauf befindliche Finanzinstrumente als Handelsobjekt erwerben oder weiterveräußern. Somit wird hier, obwohl die Preise steigen, die Kunst noch extremer entwertet und verkommt zum bloßen Finanzinstrument. Warte kurz – wenn ich ehrlich bin, fände ich es doch auch sehr nice wenn Millionen den Besitzer wechseln würden, wenn das nächste Mal eine meiner Arbeiten versteigert wird.

Zwei Sätze zu Deinem aktuellen Projekt.

Gerade habe ich in der Galerie Eigenheim Berlin gemeinsam mit Frederik Foert und dem Team der Galerie eine Ausstellung realisiert. (17.03.2017 – 22.04.2017 / FLÜGEL HABEN KURZE BEINE – Benedikt Braun und Frederik Foert im Dialog – ) Und ja mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden. Wir haben uns da doch den einen oder anderen Ball zugespielt. Hingehen!

Was sind Deine (nächsten) Ziele? 

Das mit den Zielen ist nicht so leicht. Einfache Antwort: Weiter machen! Als nächstes möchte ich meine Arbeits- und Produktionsbedingungen verbessern. Aber das ist ja eher so was internes. Inhaltlich werde ich wohl weiter meine Themen bearbeiten und mir die Welt anschauen. Wobei ich doch auch schon selbst sehr gespannt bin, was da noch kommt. Besonders wenn es um Kapitalismuskritik geht. Der momentane Stand ist hier nach mehrjährigem Prozess: Geldstaub im Staubsaugerbeutel. Vielleicht entstehen aus diesem Staub die nächsten Ruinen. Wer weiß.

Wenn Du kein Künstler geworden wärst, was wäre dann stattdessen aus Dir geworden?

Architekt, Obdachloser oder Buchhalter.

Wie viel in Deinen Arbeiten ist vorher geplant – wie viel entsteht intuitiv? 

Auch wenn ich einige, schwerere Themen mit meinen Arbeiten angehe, so gehöre ich nicht zu den Künstlern, die aus einem Zwang heraus Produzieren müssen. Viel mehr sehe ich das Kunst machen als Luxus, als Genuss. Und nehme mir hier alle Freiheiten, die ich will. Wie schon oben beschrieben, steht bei mir der Gedanke und die Idee im Vordergrund und diese Ideen kommen dann über mich. Viel planen kann ich da nicht. Auch bei der Umsetzung bin ich dann offen für neue oder andere Wege.

Worum geht es in Deinen Werken?

Thematisch befasse ich mich mit diversen Themen: Utopie, Revolution, Religion, Selbstkritik, Ängste, Kapitalismus, Sex, Konsum, Kunst, Wahrheit und auch immer das Gegenteil davon.

Stammen Deine Inspirationen immer aus eigenen Erlebnissen?

Naja. Viele der Themen haben schon direkt mit selbst gemachten Erfahrungen zu tun. Aber natürlich sind auch Gespräche und Medienkonsum eine Quelle der Inspiration. Auch schnöde Alltagssituationen, wie im Supermarkt Schlange stehen und die Menschen beim Warten zu beobachten, können zu unerwarteten Geistesblitzen führen.

Welche Rolle spielt Humor in Deinen Arbeiten?

Humor ist schon sehr wichtig. Nicht nur in meiner Arbeit. Meine Sicht auf die Welt ist stark durch Humor geprägt. Ich kann auch echt gut über mich selbst lachen. Gerade dann wenn es weh tut. Wenn ich mir an zwei folgenden Tagen jeweils mein Bein an der selben Stelle und an der selben Stahlschublade des Schreibtischs anschlage, dann muss ich spätestens beim zweiten Mal innerlich laut lachen.

Glaubst Du, dass Kunst eine gesellschaftliche Verantwortung trägt? Und was glaubst Du, das sie bewirken kann? 

Prinzipiell muss für mich die Kunst keine Aufgabe erfüllen und hat in dem Sinne auch keine Verantwortung gegenüber der Gesellschaft. Gerade aus der Perspektive des Ultra Freien Künstlers. Die Idee von einer Performance, die keiner sieht, die nicht dokumentiert wird und über die niemals erzählt oder berichtet wird, finde ich immer noch sehr reizvoll. Wenn sie dazu noch positive gesellschaftliche Veränderungen mit sich bringt, hätte ich da natürlich nichts dagegen. Ist aber eben kein Muss. Falls so eine Performance dies aber bewirken würde wäre die Wirkung natürlich enorm. Bei Kunstwerken die veröffentlicht werden ist es, finde ich doch schon, eine gewaltige Wirkung, wenn sich Betrachter noch Jahre danach an die Arbeiten erinnern können.

Was hältst Du von politischer Kunst?

Wie oben schon beschrieben, finde ich nichts Verwerfliches an politischer Kunst. Es stellt sich nur dann die Frage nach der Wirkung. Möglicherweise sind andere Handlungen zielführender.

Welche Künstler interessierten Dich?

Ich bin da weniger an den Personen als an den Arbeiten interessiert. Die Arbeiten von denen ich mir wünschte, sie selbst gemacht zu haben sind natürlich die Künstler die mich dann am stärksten beeindrucken. Zumindest für den Moment. Und dann ärgere ich mich dann auch mal kurz. Aber der Respekt und die Anerkennung für das Werk überwiegt.

Liegt bei Dir Kunst in der Familie?

Ja. Meine Mutter ist Theater-Therapeutin, mein Vater Architekt und meine kleine Schwester studiert jetzt auch Kunst.

Hast Du einen Galeristen? Wie hast Du ihn kennengelernt?

Ja, meine Hauptgalerie ist die Galerie Eigenheim. Hier bin ich Hauskünstler. Die beiden Galeristen Bianka Voigt und Konstantin Bayer hab ich schon während des Studiums kennengelernt. Küsse. Bei anderen Kooperationen mit Galerien und Galeristen wurden diese meist auf Arbeiten von mir aufmerksam und haben dann den Kontakt mit mir aufgenommen. Auch hier Küsse und ein Dankeschön.

Hast Du ein Glaubensbekenntnis – wenn ja, wie lautet es?

Nein, habe ich nicht. Ich bin ´Pataphysiker.

Bei all Deinen Arbeiten und Themen, die Du bedienst – welches ist das Wichtigste?

Kapitalismuskritik würde ich schon auf den oberen Plätzen sehen. Zumal sich hier ja auch ein großes Feld auftut: Gerechtigkeit, Krieg und Frieden, Umweltverschmutzung, Kolonialisierung, Werbung, Manipulation, …

Wie entsteht die Idee zu einem Kunstwerk?

Die Themen schwirren ja eh irgendwie herum und etliche Arbeiten sind selbstreferenziell. Sie bauen auf bereits angedachte oder realisierte Arbeiten auf. Aber die eigentliche Idee kommt dann doch überraschend. Auch dann, wenn man sich intensiv mit Themen beschäftigt. Zuweilen kommen auch im Realisierungsprozess neue Ideen oder Variationen auf. Generell helfen Skizzen und Stichwörter. Neben meinem Bett liegt immer Stift und Papier.

Was soll Deine Kunst bei Deinem Publikum bewirken?

Eine Mischung aus Kopfschütteln und Lächeln ist für den Anfang nicht schlecht. Falls meine Arbeit dann im Betrachterhirn hängen bleibt, kann Sie mögliche Gespräche und Denkvorgänge bereichern. Ich liebe es aber auch wenn meine Arbeiten völlig missverstanden oder gänzlich neu Interpretiert werden. Finde ich sehr gut.

Hat sich Deine Kunst über die Jahre verändert – und wenn ja wie und warum?

Ja zum Teil. Früher war die Materialwahl stärker wirtschaftlichen Zwängen unterlegen. Heute kann ich bewusster und freier wählen. Manche Arbeiten sind auch partiell aggressiver und die Ausstellungen tendenziell cleaner geworden. Meine frühere anarchistische Herangehensweise weicht sich leicht auf und erleichtert dafür den Betrachtern den Zugang zu meinen Werken. Hier bin ich mir aber nicht sicher ob das eine gute Entwicklung ist.

Wie weit würdest Du gehen? Gibt es Tabus?

So weit ich will. Tabus gibt es keine.

Was war für Dich der unangenehmste Moment?

Ich befürchte der kommt noch. Fuck.

Welches Projekt würdest Du gerne realisieren?

Auf jeden Fall das Nächste. Wenn ich kurz überlege, würde ich gerne eine alte Idee umgesetzt sehen. Ein Aufzug, der nicht in das nächste Stockwerk fährt, sondern seine Fahrkabine samt Gast auf den Kopf stellt. Sich um 180° dreht. Diese Arbeit als erfahrbare und begehbare Installation würde mich schon erfreuen. Auch Videoaufnahmen innerhalb der Kabine, die dürfte natürlich nicht zu groß sein, während des Drehprozesses könnten mir sicher wirklich sehr sehr gut gefallen. Brauchen wir nur noch einen Titel. Vielleicht: „Rising Sun“ oder nur „Flip“. Hmm – jetzt geht es schon wieder los mit dem Denken. Das ist schon wirklich gut.

Interessiert Dich, was Sammler mit Deinen Arbeiten anstellen?

Natürlich fände ich es schön, wenn die Arbeiten nicht nur im Tresor oder Lager verschwinden. Aber bei einigen meiner Installationen bin ich mir auch voll bewusst, dass sie im Prinzip einen eigenen Raum benötigen. Das ist dann doch viel verlangt.

Was sind aus Deiner Sicht Attribute für gute Kunst?

Idealerweise tut Kunst auf eine schöne Weise weh.

Wird man als Künstler geboren? Oder ist ein Kunststudium Pflicht?

Eine gewisse angeborenen leichte Entrücktheit gegenüber der Gesellschaft und eine eigene Sicht auf die Welt ist nicht falsch. Und ein Kunststudium macht richtig Spaß. Da kann ich auch nichts dagegen haben. Verfolgt man die Debatte über die nächste industrielle Revolution sind sowieso bald alle mit mehr Freizeit gesegnet. Oder die Hälfte steht dann ohne Job da. Diese Entwicklung führt dann vielleicht auch zu mehr, also extrem viel mehr, Kunstschaffenden. Was ich vom Ansatz her nicht schlecht finde. Ob mir dann die Kunst gefällt, steht auf einem anderen Blatt. Ist aber auch nicht wichtig.

Hier geht es zur Webseite des Künstlers.

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