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Dachauerin mit Kind – Wilhelm Leibl

Künstler

Wilhelm (Maria Hubertus) Leibl, geboren am 23.10.1844 in Köln, gestorben am 04.12.1900 in Würzburg, steht mit seinem Werk als wichtiger Vertreter für den deutschen Realismus. Er studierte an der Akademie der Bildenden Künste in Berlin und rief 1870 den Leibl-Kreis mit gleichgesinnten Malern ins Leben. Sein Werk beeindruckt vor allem durch die ungeschönte Darstellung von Menschen.

Kunstwerk

Dachauerin mit Kind entstand zwischen 1874 und 1875. Es soll die Frau eines Müllers aus Graßlfing bei Dachau zeigen. Das Werk misst 68 x 86 cm (Breite x Höhe).

Kurzbeschreibung

Eine Frau in schwarzer, trachtenähnlicher Kleidung sitzt vor uns, den linken Arm um ein kleines Kind gelegt. Beide tragen eine Kopfbedeckung, die der Frau ist aus Pelz gefertigt. Die Hände der Frau sind mit edelsteinbesetzen Ringen geschmückt, den Brustbereich ihres Kleides verzieren silberne Ketten, sie trägt goldene Ohrringe. Auch wenn im Besonderen die Frau durch die Schmuckattribute nicht ärmlich wirkt, erkennt man in der dargestellten Härte in ihren Gesichtszügen und in der Distanziertheit ihres Blicks doch die Schwere der Arbeit und die Last des Alltags. Der direkte Blick des Kindes, der ebenfalls eine Unbeschwertheit vermissen lässt, unterstützt diesen Eindruck.

Gattung & Material

Malerei des Realismus, Öl auf Holz

Wo finde ich das Kunstwerk in Berlin?

In der Alten Nationalgalerie auf der Museuminsel, Bodestraße 1-3, 10178 Berlin-Mitte. Um zu erfahren, wie sie dorthin gelangen, klicken Sie bitte auf den Link unterhalb des beschreibenden Textes.

Dachauerin mit Kind – Wilhelm Leibl

Eine Frau in schwarzer, trachtenähnlicher Kleidung sitzt vor uns, den linken Arm um ein kleines Kind gelegt. Beide tragen eine Kopfbedeckung, die der Frau ist aus Pelz gefertigt. Die Hände der Frau sind mit edelsteinbesetzen Ringen geschmückt, den Brustbereich ihres Kleides verzieren silberne Ketten, sie trägt goldene Ohrringe. Auch wenn im Besonderen die Frau durch die Schmuckattribute nicht ärmlich wirkt, erkennt man in der dargestellten Härte in ihren Gesichtszügen und in der Distanziertheit ihres Blicks doch die Schwere der Arbeit und die Last des Alltags. Der direkte Blick des Kindes, der ebenfalls eine Unbeschwertheit vermissen lässt, unterstützt diesen Eindruck.

Hier geht es zu dem Museum in Berlin, in dem Sie dieses Meisterwerk finden

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