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Schlossfreiheit – Eduard Gaertner

Künstler

Johann Philipp Eduard Gaertner, geboren am 02.06.1801 in Berlin, gestorben am 22.02.1877 in Zechlin, ist als Künstler besonders eng mit Berlin verbunden. Er wurde vor allem für seine Stadtveduten genaue und lebendige Wiedergabe der Berliner Architektur geschätzt. Seine Werke geben uns einen spannenden Einblick in das Berlin des 19. Jahrhunderts.

Kunstwerk

Das Gemälde "Schlossfreieit" oder "Ansicht der Rückfront der Häuser an der Schloßfreiheit" entstand 1855. Es misst 96 x 57 cm (Breite x Höhe).

Kurzbeschreibung

Wir stehen hier - auf das Gemälde übertragen - an der Stelle, wo sich heute das Haus mit der Adresse Unter den Linden 1 befindet, das Gebäude des Bertelsmann Verlags, und drehen die Zeit zurück ins Jahr 1855. Die Schlossbrücke – ein Werk Schinkels - überspannt linkerhand den Fluss Spree. Die Brücke mit ihren schneeweißen Figuren kennt man noch heute. Das neu als Humboldtforum erstehende Stadtschloss steht im Juni 2015 kurz vor seinem Richtfest. Hier, exakt 160 Jahre zuvor, sehen wir das alte Berliner Stadtschloss mit seiner imposanten Kuppel noch in voller Pracht. Das heißt – wir erahnen es, besser gesagt. Den Blick auf seine Front verbergen eine Reihe adretter Bürgerhäuser, die sich am gegenüberliegenden Ufer der Spree aufreihen. Sie wirken in ihrem sanften Sandton fast mediterran, kleine Balkone sind von Markisen und Baldachinen vor der Sonne geschützt und manch Erker und Balkon springt vor bis auf den Fluss. Am Flussufer auf unserer Seite prominieren Menschen, man erblickt spielende Kinder, Fuhrwerke, Damen mit Sonnenschirmen und springende Hunde und Gendarmen auf der Streife. Rechts ist ein Teil der roten Backstein-Fassade der Berliner Bauakademie zu sehen. Ebenfalls ein Schinkel-Bau. Das Gemälde Gaertners ist wie ein Zeitzeugnis. Im Jahr 1896 wurden die Häuser an der Schlossfreiheit niedergerissen und machten Platz für ein Denkmal für den König.

Gattung & Material

Malerei des Biedermeier.

Wo finde ich das Kunstwerk in Berlin?

In der Alten Nationalgalerie auf der Museuminsel, Bodestraße 1-3, 10178 Berlin-Mitte. Um zu erfahren, wie sie dorthin gelangen, klicken Sie bitte auf den Link unterhalb des beschreibenden Textes.

Schlossfreiheit – Eduard Gaertner

Wir stehen hier – auf das Gemälde übertragen – an der Stelle, wo sich heute das Haus mit der Adresse Unter den Linden 1 befindet, das Gebäude des Bertelsmann Verlags, und drehen die Zeit zurück ins Jahr 1855. Die Schlossbrücke – ein Werk Schinkels – überspannt linkerhand den Fluss Spree. Die Brücke mit ihren schneeweißen Figuren kennt man noch heute. Das neu als Humboldtforum erstehende Stadtschloss steht im Juni 2015 kurz vor seinem Richtfest. Hier, exakt 160 Jahre zuvor, sehen wir das alte Berliner Stadtschloss mit seiner imposanten Kuppel noch in voller Pracht. Das heißt – wir erahnen es, besser gesagt.

Den Blick auf seine Front verbergen eine Reihe adretter Bürgerhäuser, die sich am gegenüberliegenden Ufer der Spree aufreihen. Sie wirken in ihrem sanften Sandton fast mediterran, kleine Balkone sind von Markisen und Baldachinen vor der Sonne geschützt und manch Erker und Balkon springt vor bis auf den Fluss. Am Flussufer auf unserer Seite prominieren Menschen, man erblickt spielende Kinder, Fuhrwerke, Damen mit Sonnenschirmen und springende Hunde und Gendarmen auf der Streife. Rechts ist ein Teil der roten Backstein-Fassade der Berliner Bauakademie zu sehen. Ebenfalls ein Schinkel-Bau.

Das Gemälde Gaertners ist wie ein Zeitzeugnis. Im Jahr 1896 wurden die Häuser an der Schossfreiheit niedergerissen und machten Platz für ein Denkmal für den König.

Hier geht es zu dem Museum in Berlin, in dem Sie dieses Meisterwerk finden

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