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Einschiffung nach Kythera – Antoine Watteau

Künstler

(Jean-)Antoine Watteau, geboren am 10.10.1684 in Valenciennes, gestorben am 18.07.1721 in Nogent-sur-Marne, kreierte als französischer Rokoko-Maler eine neue Bildgattung mit der Darstellung seiner „fêtes galantes“ , der galanten Feste. Gezeigt werden auf diesen Werken zum Beispiel Verliebte, Tanzende, Schäferinnen und Hirten oder ähnlich romantisierte Personengruppen in üppiger Landschaft, teils mit erotischen Details.

Kunstwerk

„Einschiffung nach Kythera“ entstand 1717/1718. Das Werk misst 190 x 132 cm (Breite x Höhe). Es gibt zwei weitere Werke von Antoine Watteau, die denselben Titel tragen, und die 1710 (zu sehen im Louvre, Paris) und 1717 (zu sehen im Städel, Frankfurt/Main) entstanden sind. Inhaltlich sind sich die Werke ebenfalls ähnlich.

Kurzbeschreibung

Turtelnde Paare in prachtvollen Gewändern des Rokoko machen sich bereit zum Aufbruch oder besteigen erwartungsfroh das unterhalb der Böschung wartende Schiff. Um sie herum flattern Amoretten. Als Ziel der Schiffsreise ist das griechische Kythera genannt, eine authentische Insel unterhalb des Peloponnes, die als Insel der Liebe gilt. Die römische Liebesgöttin Venus, im Griechischen Aphrodite, soll hier vor der kytherischen Küste, ähnlich wie vor Zypern, aus dem Schaum geboren worden sein. Entsprechend ist sie hier als Statue dargestellt, am rechten Bildrand sehen wir sie in bewegter Gestalt. Im Vergleich zu den beiden anderen Werken Watteaus mit demselben Titel ist das Berliner Gemälde wohl das lebendigste. Selbst Venus, die auf der zweiten Version der „Einschiffung nach Kythera“ noch als gerades Standbild gemalt wurde, scheint von ihrem Sockel herab steigen zu wollen, um mit Hilfe der Amoretten auch noch die letzten Zauderer von den Verlockungen des Reiseziels zu überzeugen.

Gattung & Material

Malerei des Rokoko, gemalt in Öl auf Leinwand.

Wo finde ich das Kunstwerk in Berlin?

Im Schloss Charlottenburg, Spandauer Damm 20-24, 14059 Berlin. Um zu erfahren, wie sie dorthin gelangen, klicken Sie bitte auf den Link unterhalb des beschreibenden Textes.

Einschiffung nach Kythera – Antoine Watteau

Turtelnde Paare in prachtvollen Gewändern des Rokoko machen sich bereit zum Aufbruch oder besteigen erwartungsfroh das unterhalb der Böschung wartende Schiff. Um sie herum flattern Amoretten. Als Ziel der Schiffsreise ist das griechische Kythera genannt, eine authentische Insel unterhalb des Peloponnes, die als Insel der Liebe gilt. Die römische Liebesgöttin Venus, im Griechischen Aphrodite, soll hier vor der kytherischen Küste, ähnlich wie vor Zypern, aus dem  Schaum geboren worden sein. Entsprechend ist sie hier als Statue dargestellt, am rechten Bildrand sehen wir sie in bewegter Gestalt. Im Vergleich zu den beiden anderen Werken Watteaus mit demselben Titel ist das Berliner Gemälde wohl das lebendigste. Selbst Venus, die auf der zweiten Version der „Einschiffung nach Kythera“ noch als gerades Standbild gemalt wurde, scheint von ihrem Sockel herab steigen zu wollen, um mit Hilfe der Amoretten auch noch die letzten Zauderer von den Verlockungen des Reiseziels zu überzeugen.

Hier geht es zu dem Museum in Berlin, in dem Sie dieses Meisterwerk finden

 

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