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Dans la Serre – Edouard Manet

Künstler

Édouard Manet, geboren am 23.01.1832 in Paris und dort auch gestorben am 30.04.1883, gilt ebenso wie Paul Cézanne als ein Wegbereiter der modernen Malerei. Elegant gekleidet, flanierte er täglich durch die Straßen von Paris, um das moderne Leben zu betrachten und in seinen Gemälden wiederzugeben. In Restaurants, Cafés, Bars und Varietés traf er progressive Zeitgenossen, Schriftsteller, Maler und Politiker. Dem Impressionismus fühlte er sich selbst nie zugehörig. Seine naturalistischen Arbeiten erfuhren in der Öffentlichkeit Ablehnung. So galt sein bekanntes Gemälde „Das Frühstück im Grünen“ als eine Sammlung von „hässlichen nackten Frauenzimmern“. Es wurde vom Salon de Paris aus Rücksicht auf das sittliche Empfinden und wegen der rohen Machart zurückgewiesen. Nach seinem frühen Tod – er musste sich wegen einer Syphilis-Erkrankung ein Bein abnehmen lassen und starb zehn Tage darauf – gewann sein Werk an Ansehen und Anerkennung.

Kunstwerk

Das Kunstwerk „Dans la Serre“, der deutsche Titel lautet „Im Wintergarten“, vollendete Manet 1879. Es misst 150 x 115 cm (Breite x Höhe). Dargestellt ist das Ehepaar Guillemet in der Musikhochschule des Malers Johann George Otto Rosen in der Rue d’Amsterdam in Paris. Das Ehepaar Guillemet betrieb ein Modegeschäft in der Rue Faubourg Saint-Honoré.

Kurzbeschreibung

Die elegant gekleidete Madame Guillemet sitzt in einem taubenblauen Kleid auf einer dunkelblauen Bank in einem Wintergarten. Sie trägt einen hellgelben Hut, dazu farblich passende Handschuhe, mit der rechten Hand hält sie einen ebenfalls hellgelben Sonnenschirm, der auf ihrem Schoß liegt. Ihren linken Arm hat sie leger auf der Banklehne abgestützt, die linke Hand – unbehandschuht - ist gut sichtbar und vom Künstler im Bildzentrum positioniert. Hinter dieser Lehne, einen Schritt weit von der Frau entfernt, steht ein Mann, Monsieur Guillemet, der sich herab beugt. Sein linker Arm ruht auf der Lehne, seine linke Hand mit dem ausgestreckten Zeigefinger weist in Richtung der Hand seiner Frau. Somit ist auch die Hand des Mannes im Bildmittelpunkt. Beide tragen einen Ehering und sind, wie wir auch durch die Geschichte wissen, augenscheinlich ein Paar. Auffällig ist jedoch, dass sich beide nicht anblicken. Sie wirken jeder für sich als Person geschlossen, ja fast verschlossen. Selbst die Bank wirkt trotz der filigranen Lehne, durch die man hindurch sehen kann, wie eine Grenze zwischen den beiden. Allein die Hände im Bildzentrum mit den Ringen betonen die Verbundenheit.

Gattung & Material

Malerei des Impressionismus, gemalt in Öl auf Leinwand.

Wo finde ich das Kunstwerk in Berlin?

In der Alten Nationalgalerie auf der Museuminsel, Bodestraße 1-3, 10178 Berlin-Mitte. Um zu erfahren, wie sie dorthin gelangen, klicken Sie bitte auf den Link unterhalb des beschreibenden Textes.

Dans la Serre – Edouard Manet

Die elegant gekleidete Madame Guillemet sitzt in einem taubenblauen Kleid auf einer dunkelblauen Bank in einem Wintergarten mit üppigen grünen Pflanzen. Sie trägt einen hellgelben Hut, dazu farblich passende Handschuhe, mit der rechten Hand hält sie einen ebenfalls hellgelben Sonnenschirm, der auf ihrem Schoß liegt. Ihren linken Arm hat sie leger auf der Banklehne abgestützt, die linke Hand – unbehandschuht – ist gut sichtbar und vom Künstler im Bildzentrum positioniert. Hinter dieser Lehne, einen Schritt weit von der Frau entfernt, steht ein Mann, Monsieur Guillemet, der sich herab beugt. Sein linker Arm ruht auf der Lehne, seine linke Hand mit dem ausgestreckten Zeigefinger weist in Richtung der Hand seiner Frau. Somit ist auch die Hand des Mannes im Bildmittelpunkt. Beide tragen einen Ehering und sind, wie wir auch durch die Geschichte wissen, augenscheinlich ein Paar. Auffällig ist jedoch, dass sich beide nicht anblicken. Sie wirken jeder für sich als Person geschlossen, ja fast verschlossen. Selbst die Bank wirkt trotz der filigranen Lehne, durch die man hindurch sehen kann, wie eine Grenze zwischen den beiden. Allein die Hände im Bildzentrum mit den Ringen betonen die Verbundenheit.

Hier geht es zu dem Museum in Berlin, in dem Sie dieses Meisterwerk finden

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